Italienische Tomatensauce

Der Knuspersommer vom Knusperstübchen steht vor der Tür! Und so langsam passen die Temperaturen auch bei uns und die Sonne lässt sich mehr und mehr blicken! 🙂

Die liebe Sarah hat uns nach unserem Lieblings Sommer-Rezept gefragt! Da musste ich nicht lange überlegen. Nichts verbinde ich so sehr mit dem Sommer als eine gute selbstgemachte Tomatensauce! Nach meinem letzten Urlaub in Italien und mit viel Inspiration (das Essen ist einfach nur köstlich!) habe ich etwas in meiner Küche gewerkelt und das perfekte Rezept für meine Tomatensauce gefunden. Inspiriert wurde ich durch das Buch „Italien Vegetarisch“ und das liebe www.

Habt ihr auch ein Lieblings Sommer-Rezept, das ihr gerne teilen möchtet und mit dem ihr etwas tolles gewinnen könnt? Dann macht doch einfach mit!

Um eine gute Tomatensauce zu machen braucht man Zeit. Die Sauce ist nicht in 10 Minuten zubereitet. Zum Glück kann man sich die Sauce hervorragend auf Vorrat kochen und sich auch im kalten Winter den Sommer auf den Teller holen. Wie das geht, erkläre ich euch weiter unten. Jedes Mal, wenn ich eine (richtig gute) Tomatensauce esse, kommt mir folgendes Bild wieder in Erinnerung: Bella Italia!

Aufgrund einiger Recherchen haben ich sehr interessante Information darüber gefunden:

  • Damit die Tomatensauce nicht bitter wird, darf man sie auf keinen Fall pürieren. Dadurch werden die Kerne zerstört und machen die Sauce bitter.
  • Unbedingt extra natives Olivenöl benutzen. Natives Olivenöl ist nicht mehr als naturbelassen und extra bedeutet, dass das Olivenöl die höchste Qualität aufweist.
  • Entweder Knoblauch oder Zwiebeln. In der italienischen Küche benutzen man selten beides für eine Tomatensauce.
  • Ausser Salz werden keine Gewürze hinzugefügt.
  • Man gibt keine Kräuter in die Tomatensauce und wenn dann nur eines, meistens wird hier Basilikum benutzt.
  • Die Tomatensauce soll nach Tomaten und nichts anderem schmecken 🙂

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Und jetzt geht’s zu meinem Lieblings Sommerrezept: Tomatensugo!

Tomatenzooss (6 von 8)

Für die Tomatensauce braucht ihr

1,5 Kilo vollreife Tomaten (Flaschentomaten, wie zum Beispiel Roma-Tomaten)
1 Esslöffel feines Meersalz
1 große Schalotte
4 Esslöffel extra natives Olivenöl

Zubereitung

Die Tomaten kreuzweise einschneiden und während einer Minute in kochendem Wasser überbrühen und mit kaltem Wasser abschrecken. So bekommt ihr die Schale leichter ab. Die Tomaten werden nun in ganz kleine Stücke geschnitten. Diese gebt ihr in einen Kochtopf und lasst sie während 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln. Dann würfelt ihr die Schalotte in sehr feine Würfel und dünstet sie in einem weiteren Kochtopf in Olivenöl an. Ich liebe es, wenn meine Tomatensauce noch Stücke hat und habe  die Tomatenstücke nur kurz mit einem Kartoffelstampfer zerdrückt. Ihr könnt die Sauce aber auch durch die Flotte Lotte passieren, wenn ihr keine Kerne oder Stücke mehr haben wollt. Dann gebt ihr die Sauce zu den Schalotten und lasst sie gut eine Stunde bei geschlossenem Deckel und niedriger Temperatur köcheln. Die Sauce füllt ihr jetzt in sterile Gläser oder ihr genießt sie mit selbst gemachten Nudeln. Die Tomatensauce wird nun für 30 Minuten bei 90 Grad im Einkochtopf eingekocht.

Tomatenzooss (4 von 8)

Anleitung zum Sterilisieren der Flaschen

Die Gläser und falls vorhanden die Glasdeckel heiß ausspülen und auf ein Backblech stellen. Das Backblech in den Ofen stellen und die Gläser bei 180 Grad circa 15 Minuten sterilisieren. Den Backofen ausschalten und die Gläser kurz vor dem Einfüllen herausnehmen und etwas abkühlen lassen. Die Gummiringe und Deckel im Wasser circa fünf Minuten kochen lassen.


Wenn Euch mein Rezept gefallen hat, würde ich mich sehr über einen lieben Kommentar freuen. Gerne dürft ihr es auch mit euren Freunden teilen.
Jill

 

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6 Gedanken zu “Italienische Tomatensauce

  1. Liebe Jill,
    ich bin ein großer Italien-Fan und mir geht es wie dir. Pasta, eine leckere Tomatensauce und der Sommer ist da! Ich werde dein Rezept sicher nachkochen. Vielleicht in Italien… mein Urlaub kommt noch!
    Viele Grüße Bärbel

    Gefällt mir

  2. Pingback: Zucchini Lasagne

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